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Ausgangsanalyse
Great Depression - Beginnt sie bald ?!


Wir beobachten zunehmende Schwäche im Dow Jones Industrial Average – nicht im Preis, sondern im Momentum. Im Kontext des Marktzyklus und der Elliott-Wellen-Theorie deutet diese Entwicklung auf eine mögliche bald beginnende Grand-Supercycle-Welle 4 hin.

Klassisches Spätzyklus-Verhalten für längere Korrektur, Seitwärtsmärkte oder tieferen Risk-Off-Move. Geopolitik + Schulden: Doppelbelastung für US-Assets


1. US-Verschuldung außer Kontrolle

Staatsverschuldung > $34 Billionen
Zinskosten explodieren → bald größer als Verteidigungsetat
Neue Schulden dienen nicht mehr Wachstum, sondern Schuldenverwaltung
👉 Markt erkennt: Schulden wachsen schneller als die Wirtschaft

2. Zinsfalle der USA

Hohe Zinsen nötig gegen Inflation
Hohe Zinsen = untragbare Schuldendynamik
Fed steckt zwischen Inflation bekämpfen und Staat finanzierbar halten
👉 Glaubwürdigkeitsproblem

3. Defizite trotz Vollbeschäftigung

Normalerweise spart ein Staat im Boom
USA machen Rekorddefizite im Aufschwung
Kaum fiskalischer Puffer für echte Krise
👉 Extrem untypisch – und gefährlich

4. Außenpolitik als Kostenfaktor

Militärische Präsenz weltweit
Ukraine, Nahost, Taiwan → Dauerbelastung
Sicherheitsgarantien = implizite finanzielle Verpflichtungen
👉 Geopolitik = struktureller Kostenblock

5. De-Dollarisierung (langsam, aber real)

Sanktionen als geopolitisches Werkzeug
Länder reduzieren USD-Abhängigkeit
Weniger natürliche Nachfrage nach US-Anleihen
👉 Langfristiger Druck auf Dollar & Bonds

6. Ausländische Käufer ziehen sich zurück

China, Japan weniger US-Treasuries
Fed nicht mehr „Buyer of last resort“
Staat konkurriert mit Privatwirtschaft um Kapital
👉 Zinsen müssen steigen → Aktien leiden

7. Politische Blockade & Wahljahr

Schuldenobergrenze als politisches Druckmittel
Kurzfristige Lösungen, keine Strukturreformen
Vertrauen leidet
Geopolitische Unsicherheit, Kriege, Handelskonflikte, Kapital flieht aus Risiko-Assets
Volatilität ↑, Vertrauen ↓

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